Wer wir sind

Was erwarten Sie von einer Kirche?
Soll sie sich um die Nöte in der Welt kümmern? Soll sie sich in das politische Geschehen einmischen? Soll sie Lebenshilfe für den Alltag geben? Gottes Wort gibt noch heute zuverlässige Antworten auf die drängenden Fragen des Lebens. Wie gehe ich mit Lebenskrisen um? Was ist, wenn ich versage? Was ist mit Sterben und Tod?Wer die Bibel liest, könnte meinen, dass sie ein Buch voller Regeln ist. Wer genauer hinschaut, wird entdecken, dass die Bibel mehr enthält. Natürlich gibt es Gottes Forderungen. Am bekanntesten sind die Zehn Gebote. In ihnen fasst Gott zusammen, wie wir ein glückliches Leben führen könnten. Aber Regeln und Gebote geben keine Kraft dazu. Die äußere Fassade haben wir einigermaßen im Griff. Aber was ist mit unserem Neid, unserer Eifersucht, unserer Bitterkeit gegenüber anderen? Gott gibt sich nicht mit einer hübschen Fassade zufrieden. Er fordert nicht nur ab und an Vollkommenheit sondern ständig. Unser Versagen können wir nicht durch gute Taten bereinigen. Die Bibel lässt hier keinen Zweifel. Unser schlechtes Gewissen ist ein Beleg dafür. Auf diese Weise decken Gottes Regeln unser Versagen auf. Gott hat die Lösung für dieses Problem. Seine Antwort auf unsere Schuld ist eine Person: Jesus Christus. Lange bevor es uns gab, schickte Gott seinen Sohn Jesus in diese Welt. Nicht nur als Vorbild, sondern als Retter. Das konnte er sein, weil er fehlerfrei lebte und für unsere Schuld mit seinem Leben bezahlte. Der Hauptauftrag der Kirche besteht darin, diese frohe Botschaft, das Evangelium, weiterzusagen.
Deshalb sind wir evangelisch. Wir sind keine Christen, die ihr Leben vollkommen ihm Griff haben. Aber wir leben aus Gottes Vergebung und möchten sein Evangelium mit ihnen teilen. Jesus Christus hat bereits alles dafür getan, damit wir Frieden im Herzen haben können. Sein rettender Tod am Kreuz schenkt uns ewiges Leben.Deshalb sind wir lutherisch. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die rettende Botschaft der Bibel nahezu in Vergessenheit geraten. Die Reformation durfte sie neu entdecken. In dieser Zeit entstanden Bekenntnistexte, die später im Konkordienbuch zusammengefasst wurden. Das lutherische Bekenntnis hat für uns nicht nur historische Bedeutung. Wir betrachten es als zutreffende Darstellung der biblischen Aussagen. Es hilft uns, die gesunde Lehre der Bibel klar zu formulieren und Fehlentwicklungen zu benennen. Wie in der Reformationszeit schöpfen wir alle Lehren allein aus der Heiligen Schrift als einziger Quelle und Norm. Auch unser lutherisches Bekenntnis muss sich an dieser Norm messen lassen und im Licht der Schrift verstanden werden. Als Freikirche legen wir Wert auf die Trennung von Kirche und Staat. Unsere Gemeinden sind in ihrer Organisationsform unabhängig von staatlicher Einflussnahme und Unterstützung. Wir regeln unser Gemeindeleben allein nach Gottes Wort und in christlicher Freiheit.
Wir laden Sie ein, uns und unsere Gemeinde vor Ort näher kennenzulernen.

Wollen Sie mehr erfahren? Hier sind wir zu finden:

Gottesdienste

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Wir leben in einer schnellen und hektischen Zeit. Da ist der Stress in Beruf und Familie, die unglaubliche Fülle an Informationen, die zahlreichen Unterhaltungsangebote. Da ist es gut, einen Ruhepol zu haben, wo man auftanken kann. Aber Gottesdienst bedeutet mehr für uns. Hier erfahren wir die rettende Botschaft von der Sündenvergebung durch Jesus Christus immer wieder neu. Mit anderen Christen singen und beten wir gemeinsam. Und das gibt auch wieder neue Kraft für den Alltag.

Rüstzeiten

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Für unsere Gemeindeglieder und interessierte Gäste bieten wir jedes Jahr zahlreiche Rüsten an. Eine Rüste ist wie Urlaub in einer größeren Gruppe. Was ist noch besonders? Es gibt jeden Tag etwas vom christlichen Glauben zu erfahren – sei es in Andachten oder Bibelarbeiten. Rüstzeiten gibt es für alle Altersgruppen von jung bis alt, für Familien, für Wanderbegeisterte uvm. Schauen sie doch einfach mal in unseren Rüstzeitenplan.

Seelsorge

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Unsere Gemeinden haben eine überschaubare Größe. Natürlich würden wir uns wünschen, dass es anders wäre. Gleichzeitig sehen wir darin aber auch Möglichkeiten. Viel öfter, als in großen Gemeinden mit Tausenden an Mitgliedern, können wir untereinander Seelsorge üben. Die Pastoren unserer Gemeinden sind darum bemüht jedes Gemeindemitglied regelmäßig zu besuchen, besonders ältere Glaubensgeschwister und solche, die krank sind. Auch unsere Gemeindeglieder selbst, bemühen sich darum gerade für diejenigen dazusein, denen es nicht so gut geht.

Mitarbeit

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Nicht jede Arbeit, die in einer Gemeinde anfällt, kann und muss von einem Pastor erledigt werden. Alle sind dazu eingeladen mitzuarbeiten. Das kann die Betreuung im Kindergottesdienst sein, der Besuch von älteren und kranken Gemeindemitgliedern oder das Amt eines Gemeindevorstehers. Fast jede Gemeinde unserer Kirche hat einen Küster, der sich um die Gottesdienstvorbereitung kümmert. Auch im Bereich der Kirchenmusik gibt es viel zu tun. Um Menschen, die Lust haben in der Gemeinde mitzuarbeiten, noch besser auf ihren Dienst vorzubereiten, bieten wir in Zukunft ein Gemeindehelferseminar an.

Kirchenmusik

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Mit Gott reden – das geht nicht nur im Gebet, sondern auch mit der Musik. Diese nimmt in unseren Gemeinden und in der gesamtkirchlichen Arbeit eine große Stellung ein. Fast jede Gemeinde hat einen Sänger- und einen Bläserchor, die die Gottesdienste musikalisch bereichern. Jedes Jahr findet in Zwickau der Kirchenmusiktag der ELFK statt. Außerdem gibt es einen Jugendchor, Bläserfeste und musikalische Abende. Darüber hinaus veranstalten wir jedes Jahr eine Kindersingewoche, in der beispielsweise ein Musical eingeübt wird.