Das glauben wir

Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch freimachen.
Johannes 8,31+32

Viele verschiedene Glaubensrichtungen prägen die kirchliche Landschaft. Immer wieder gab und gibt es teils erbitterten Streit um Lehraussagen der Bibel. Unter dieser Zersplitterung leiden viele Christen. Was für eine Wirkung hat das auf Menschen, die nicht an Jesus Christus glauben? Sollten wir Christen nicht lieber enger zusammenrücken und unsere Gemeinsamkeiten betonen, anstatt nach Unterschieden zwischen den Konfessionen zu suchen?
Mit den Vätern der lutherischen Reformation bekennen wir uns zur guten Nachricht von der Rettung und Sündenvergebung allein durch Jesus Christus. Allein aus Gnade werden wir durch den Glauben an den Heiland gerettet. Diese gute Nachricht möchten wir gerne mit Ihnen teilen.

Unsere Mission
Wir möchten die frohe Botschaft von Jesus Christus allen Menschen bezeugen. Allein im Evangelium finden wir Frieden mit Gott und Halt schon in diesem Leben. Das Wichtigste ist aber, dass wir eine Zukunft haben, die über den Tod hinaus reicht: das ewige Leben. Mit dem Apostel Paulus bekennen wir: „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt“ (2Korinther 5,17-21).
Die Bibel
Wir sind davon überzeugt, dass alle Bücher des Alten und Neuen Testamentes von Gott wörtlich eingegeben (inspiriert) sind. Zentrum und Hauptinhalt der Heiligen Schrift ist das Evangelium, Gottes Gnadenwort von der Rettung der Welt durch seinen Sohn Jesus Christus (Johannes 5,39). Wenn wir an der Lehre der wörtlichen Eingebung (Verbalinspiration) festhalten, meinen wir damit nicht den Vorgang der Abfassung. Gott hat den Aposteln und Propheten sein Wort nicht in Form eines Diktats gegeben (vgl. Lukas 1,1-4; Offenbarung 1,1-3). Wir beschreiben damit lediglich die aus der Bibel gewonnene Überzeugung, dass die Heilige Schrift in allen ihren Teilen und bis in ihren Wortlaut hinein Gottes inspiriertes Wort und damit in allen Aussagen 100% zuverlässig ist (vgl. 2Timotheus 3,15-17; 2Petrus 1,21). Natürlich können wir das nicht beweisen, doch wir wissen und haben selbst erfahren, dass die Bibel sich an den Herzen der Menschen als wahr erweist. Wir laden Sie ein, das Neue Testament selbst zu lesen. Dazu senden wir Ihnen gern ein kostenloses Exemplar.

Gesetz und Evangelium
In der Bibel finden sich zwei scheinbar im Widerspruch stehende Lehren: Gesetz und Evangelium. Das Gesetz öffnet uns die Augen für unsere Schuld. Es zeigt uns die ewige Strafe in der Hölle, die alle Menschen verdienen. Das Evangelium dagegen wirkt das rettende Vertrauen auf unseren Erlöser Jesus Christus und schenkt uns Vergebung, Leben und Seligkeit. Das Gesetz nennt uns Gottes Anspruch an uns („Ihr sollt heilig sein…“ 3Mose 19,2) und seine Forderungen, wie wir sie zusammengefasst in den 10 Geboten wiederfinden. Jesus sagt im Doppelgebot der Liebe: „Du sollst Gott lieben von ganzem Herzen… und deine Nächsten wie dich selbst (Lukas 10,27). Weil kein Mensch diesem Anspruch genügen kann, dient das Gesetz vor allem dazu, uns unsere Unzulänglichkeit und Verlorenheit deutlich zu machen. Das Evangelium dagegen enthält Gottes Gnadenzusage für Sünder. Anstatt etwas von uns zu fordern, sagt uns das Evangelium, was Gott für uns getan hat und tut. Es wirkt rettendes Vertrauen und schenkt uns so Gottes bedingungslose Vergebung um Jesu Willen, der unser Schulden bezahlte und dessen Vollkommenheit uns durch den Glauben angerechnet wird.
Gemeinschaft
Wir glauben, dass es überall dort Christen gibt, wo das Evangelium zu hören ist (Jesaja 55,10f). Darum sind wir nicht die allein selig machende Kirche. Wo wir feststellen, dass wir in Lehre und Praxis übereinstimmen, freuen wir uns, die von Gott geschenkte Gemeinschaft mit Leben zu füllen.
Wo die volle Geltung der biblischen Lehre in Frage gestellt wird und keine völlige Einigkeit im Glauben und Bekennen besteht, warnt uns Gottes Wort davor, Gemeinschaft zu praktizieren (Matthäus 7,15f; Römer 16,19). Wir wollen auch in diesem Punkt bei dem Wort unseres Herrn bleiben und seine ganze Wahrheit in Liebe bezeugen (Johannes 8,31f).

Wenn Sie mehr erfahren möchten, stehen Ihnen unser Bekenntnis „Das ewige Wort“ zur Verfügung:

Alle bisher erschienen Teile können sie auch als gedruckte Version für 4,50 Euro über unsere Verlagsbuchhandlung beziehen:

    1. Die Heilige Schrift
    2. Die Rechtfertigung
    3. Der Heilige Geist
    4. Gottes Sohn
    5. Gottes neues Welt