Andacht vom: 21.04.2019 Ostersonntag

Lesung: Matthäus 28,1-10

Andachtsvers: "Der Engel sprach zu den Frauen: "Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat."" (Matthäus 28,5+6)

Hast du ein Radio oder einen Fernseher? Die Sendungen werden durch Funkwellen übertragen. Selbst beim Kabelempfang reicht das Kabel nicht vom Fernseher bis zum Sender, sondern nur bis zu einer Empfangsstation. Funkwellen können wir mit bloßem Auge nicht sehen. Und doch umgeben sie uns ganz gewiss. Dass Jesus leiblich auferstanden ist, ist ebenso gewiss. Als die Frauen am Ostermorgen mit ihren Salben und Ölen kamen, um seinen Leichnam einzureiben, war er nicht mehr da. Kein noch so großer Stein, kein Siegel, keine Wachen, nicht einmal der Tod konnten ihn aufhalten. Er, der Sohn Gottes, stand lebendig von den Toten auf. Er war wirklich gestorben - nachgewiesen durch die Römer. Er war wirklich beerdigt und verwahrt - wiederum nachgewiesen durch die römische Staatsmacht. Er war schließlich siegreich aus dem Grab hervorgekommen - erneut miterlebt und bezeugt durch römische Soldaten (Verse 4+11). Den Frauen zeigte der Engel die erhabene Stelle in der Grabhöhle, wo man Jesu toten Körper abgelegt hatte. Später schrieb der Apostel Paulus von mehr als 500 Zeugen, die den auferstandenen Herrn gesehen haben (1Korinther 15,4-8). Es stimmt, dass wir Jesus heute nicht sehen können. Doch er ist auferstanden, lebt und wirkt mitten unter uns. Seine Auferstehung ist nicht nur Vorbild für unsere eigene Auferstehung. Sie ist auch der Beleg dafür, dass Gott das Opfer seines Sohnes am Kreuz für rechtsgültig erklärt hat. Das Ostergeschehen schenkt dir die vollständige Gewissheit, dass deine Sünden wirklich durch Jesus vergeben sind.

Lasst uns beten:
Gott Vater in dem höchsten Thron mit Christus, seinem lieben Sohn, dem Heilgen Geist in gleicher Weis in Ewigkeit sei Lob und Preis! Halleluja, Halleluja. Amen.
Lied: 125
Pf. Michael Herbst

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